Musikalisches Porträt
(September 2020 - bitte verwenden Sie keine älteren Versionen)


« Die vulkanische Intensität und die tiefe Verstrickung in die emotionale Geschichte eines jeden Stückes hat eine unauslöschliche Wirkung; wir scheinen in eine goldene Zeit zurückgeworfen zu werden, als Musik ein wahres Fest war. Kollys hypnotisches Spiel ist ein glühender Triumph der Phantasie, der Sensibilität, die sie wie eine Flamme in die Struktur der Musik einwebt." Das Strad-Magazin / Julian Haylock

Die Schweizer Solistin Rachel Kolly begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel und wurde in Anerkennung ihrer Karriere und ihres Einflusses über die Grenzen der Schweiz hinaus mit dem "Prix musique 2017" des Kantons Waadt ausgezeichnet.

Sie gilt als eine der begabtesten Schweizer Musikerinnen ihrer Generation und zeichnet sich vor allem durch die extreme Qualität ihres Vibratos aus, das mit dem der großen Geiger der Vergangenheit verglichen werden kann; ihr großzügiges Temperament, ihr extravagantes und wunderbar farbenreiches Spiel werden regelmäßig in und außerhalb Europas von der Presse gewürdigt, aber auch durch die Tatsache, dass ihre erste Soloaufnahme
French Impressions mit dem ICMA 2012 Preis für die beste Aufnahme des Jahres in der Solistenkategorie ausgezeichnet wurde, und ihre zweite Soloaufnahme American Serenade im darauffolgenden Jahr für den gleichen Preis nominiert wurde.

Ihre Diskographie spiegelt ihre Leidenschaften und das Repertoire wider, das sie so gerne verteidigt. Für Solo-Violine hat sie ein Referenzwerk aufgenommen, die Sechs Sonaten von Eugène Ysaÿe. Für Kammermusik, mit Christian Chamorel am Klavier und dem Spektral Quartett aus Chicago, bringt sie erhabene Werke von Franck und Chausson zusammen, zwischen Ekstasen und Agonien. Sie präsentierte diese CD
Fin de siècle in der Wigmore Hall in London, und auf einer irischen Tournee, bevor Sie in Europa und Mittelamerika (Guatemala, USA, Mexiko, Kolumbien, Panama und den Cayman Islands) dieses Repertoire spielte. Im Jahr 2017 wurde ihre neue CD, Lyrical Journey, veröffentlicht, welche die seltenen Meisterwerke von Richard Strauss und Guillaume Lekeu darbietet. Beide Komponisten arbeiteten zur gleichen Zeit an diesen Werken. Diese Aufnahme ist erneut für einen ICMA Award 2018 als beste CD des Jahres nominiert und erhält außerdem einen Supersonic Award sowie die Bestnote der Zeitschrift Diapason.

Rachel gab ihr Debüt als Solistin im Alter von 12 Jahren. Sie spielt mit renommierten Orchestern und ist eine der erfahrensten Solistinnen der Schweiz. Sie wurde vom Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Frankfurter Rundfunkorchester, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Orchester des WDR Köln, dem Royal Orchestra von Seville, dem RAI National Orchestra von Turin eingeladen, oder dem NHK-Orchester von Tokio sowie von anderen, wie dem Orchestre National des Pays de la Loire, dem Orchestra di Toscana, dem Toulouse Chamber Orchestra, dem Mailänder Symphonieorchester, dem Nationalorchester Litauens oder dem Orchestra della Svizzera Italiana. Sie ist auch in Malaga, Verona, Bournemouth, Santiago de Chile oder Asunciòn aufgetreten. In Royan spielte sie Bruchs Konzert auf dem Festival "Le violon sur le sable" vor 50'000 Menschen. Sie unterstützt diverse Hilfsprogramme wie z.b. mit einem südamerikanischem Jugendorchestern welches auf recycelten Instrumenten spielte um für unterprivilegierte Kindern eine Schule zu erreichten.

Rachel Kolly d'Alba ist Botschafterin für Handicap International und ging im März 2013 auf ihre erste humanitäre Mission nach Kambodscha. Sie ist auch eine hingebungsvolle Mutter für ihre 14-jährige Tochter.

Im Jahr 2020 ist ihre letzte CD erschienen die den drei Partiten von Bach gewidmet ist. Es ist eine Suche, die sie mehr als drei Jahren beschäftigt hat.

Rachel hat seit April 2011 das Privileg auf einer wundervollen Stradivari-Geige aus dem Jahr 1732 zu spielen.